Fahrt in das ehemalige Einsatzgebiet

 

Am 12. April 2008 unternahmen die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Westergellersen und die Mitglieder der Altersabteilung eine Fahrt in das Amt

Neuhaus. Dort sollten noch einmal die Einsatzgebiete besucht werden, in denen man im Sommer 2002 gegen das Jahrhunderthochwasser gekämpft

hat. Der erste Halt war allerdings am Hotel „Hannover“ in Neuhaus, wo ein reichhaltiges Frühstück auf die Reisenden wartete. Anschließend fuhr

der Bus nach Preten, wo damals Sandsäcke befüllt und verbaut wurden, um den Ort gegen das Wasser der Sude, einem Nebenfluss der Elbe, zu

schützen. An Zeetze vorbei, wo damals die Hubschrauber der Bundeswehr die „Big Bags“, riesige mit Sand befüllte Säcke, aufnahmen ging es weiter

nach Stixe. Hier wurde ein kurzer Stop eingelegt und ein kleiner Spaziergang durch den Ort gemacht. Natürlich erregte man dabei Aufsehen. Die

Arbeit wurde ruhen lassen, man setzte sich am Haus auf die Bank und beobachtete die Besucher. Als man aber erkannte wer dort durch den Ort ging

kam doch Freude auf. An einem Haus wurde sogar Schnaps gereicht. Weiter ging es über Bitter nach Wehningen. Auch in diesen Orten kämpften

Feuerwehrkameraden aus Westergellersen gegen das Hochwasser. Mit Genugtuung wurde der neue Deich zur Kenntnis genommen, verbunden mit

der Hoffnung, hier nicht wieder Sandsäcke befüllen zu müssen. In Rüterberg, der ehemaligen Dorfrepublik, wurde ein weiterer Stop eingelegt.

In einem Biergarten konnte man bei bestem Wetter über den bisherigen Verlauf der Fahrt sprechen. Natürlich wurden auch Geschichten

von 2002 erzählt. In Dömitz war später noch Zeit zur freien Verfügung. Die meisten Feuerwehrleute besuchten hier den Speicher am Hafen

und hatten vom Panoramacafe einen herrlichen Blick über das Elbtal. Im Brauhaus in Vielank wurde schließlich zünftig zu Abend gegessen.

Gegen 21:00 Uhr traf man dann wieder in Westergellersen ein. Herzlichen Dank an Marchello Perrone und sein Team vom Festausschuss

für die Ausarbeitung dieser schönen Tagesfahrt.

Verfasser von Text: Pressewart Klaus Kleinecke