Neues Fahrzeug LF 20/16 für die Feuerwehr Westergellersen
Frohe Gesichter gab es am Samstag Nachmittag in Westergellersen zu sehen. Das neue 
Löschfahrzeug LF 20/16 wurde der Feuerwehr in einem Festakt feierlich übergeben.
Gemeindebrandmeister Frank Thieme konnte bei der Übergabe Vertreter aus allen 
Samtgemeindefeuerwehren sowie befreundeten Wehren aus Vierhöfen und Salzhausen 
(LK Harburg)  begrüßen.
Der Bürgermeister der Samtgemeinde Klaus Olshoff war sich in seiner Rede bewusst, dass 
dies Fahrzeug kein „Geschenk“ an die Feuerwehr ist, sondern notwendiges Einsatzgerät um 
auch weiterhin den ständig wachsenden Anforderungen der am westlichen Rande des 
Landkreises gelegenen Feuerwehr, gerecht zu werden.
Das LF ist das dritte Übergebene aus einer Beschaffung von insgesamt 4 Fahrzeugen, die  
zusammen ausgeschrieben wurden. Federführend war hier Arndt Conrad Amtsleiter der
Samtgemeinde, der die Ausschreibung gesteuert hat, aber auch aus Reihen der Feuerwehr 
wurde kräftig mitgeholfen, um ein Fahrzeug auf die Beine zu stellen, das die nächsten Jahre  
überdauert. Mussten doch gleich zwei „Alte“ ersatzbeschafft werden. So wurde ein TLF 
16/25 aus dem Jahr 1975 und ein LF 8 schwer aus dem Jahre 1974 in den Ruhestand .
verabschiedet
Das neue LF 20/16 ist aber auch eine Folge der Ortsentwicklung, die mit einem hohen 
Bevölkerungswachstum neue Dimensionen angenommen hat, so Gemeindebrandmeister 
Thieme. Es stellt sinnbildlich den Schutz für die Menschen im Ort dar.
Aufgebaut bei Fa. Schlingmann in Dissen im Teuteburger Wald, wurde das Fahrzeug  
geplant, beschafft und schließlich feierlich mit Bratwurst und Getränken bei winterlichen 
Temperaturen in Dienst gestellt.
Die nächste Arbeit wartet aber schon, so Ortsbrandmeister Peter Brüggemann er als letzter 
in der Kette der Redner den Zündschlüssel endlich in den „eigenen Reihen“ behalten durfte. 
Die Ausbildung an diesem nagelneuen Gerät steht an, denn außerhalb der Norm verfügt   
dieses Fahrzeuge über einen Wassertank von 2.400 L, eine Lagerung für eine 
Tragkraftspritze, zwei Schlauchhaspeln mit je 8 B-Schläuchen am Heck, 
6 Atemschutzgeräten, sowie ein größeres Fahrgestell von Mercedes Benz.
Zum Schluss wurde auch noch Geld gespart, denn ein Spender, der nicht namentlich genannt 
werden wollte, hatte die Frontblitzer im Kühlergrill in Höhe von ca. 1.000,-- Euro gesponsert. 
Bericht: Andreas Apeldorn, KPW Lüneburg